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	<title>Juratainment &#187; Medien</title>
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	<description>Punkt, Punkt, Paragraf</description>
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		<title>En attendant Elmùt Côl</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 18:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitagnachmittag auf der Buchmesse. Seit 30 Minuten steht Kai Diekmann auf Warteposten vor Halle 3, es wird also jemand Wichtiges erwartet. Wer ist es? Die Security hält sich bedeckt: „Das möchten wir nicht sagen“. Von den Umstehenden erfährt man mehr: „Helmut Kohl“. Wissendes Nicken, weitere Worte nicht nötig.
Kai Diekmann, in echt sieht er noch gegelter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitagnachmittag auf der Buchmesse. Seit 30 Minuten steht Kai Diekmann auf Warteposten vor Halle 3, es wird also jemand Wichtiges erwartet. Wer ist es? Die Security hält sich bedeckt: „Das möchten wir nicht sagen“. Von den Umstehenden erfährt man mehr: „Helmut Kohl“. Wissendes Nicken, weitere Worte nicht nötig.</p>
<p>Kai Diekmann, in echt sieht er noch gegelter aus als auf Fotos, ist mittlerweile ungeduldig geworden. Eben noch hat er Smalltalks geführt, fröhlich gelächelt und elegant gestikuliert. Nun ist die Vorfreude aus seinem Gesicht gewichen, genervt wippt er auf und ab, die Hände in den Hosentaschen. Immer mehr Schaulustige kommen hinzu und erfahren von den Umstehenden, was es zu schauen gibt. Ein Hornbrillenträger posaunt in sein Handy: „Hier stehen lauter kleine Kanzler und warten artig auf ihren Helmut!“ Die kleinen Kanzler ignorieren ihn angestrengt.  Ein paar hundert Meter entfernt verkauft die „Titanic“ unverdrossen ihre uralten <a href="http://www.titanic-magazin.de/postkarten.html?&amp;card=1966&amp;cHash=b751d8089b14f13f45463a7fbeb2d376" target="_blank">Kohlwitz-Poster</a>.</p>
<p>Da endlich! Diekmann unterdrückt Erleichterung: Ein silberner Geländewagen mit Ludwigshafener Kennzeichen fährt vor. Doch er bleibt nicht bei Diekmann stehen, er fährt zwanzig Meter weiter. Diekmann trägt&#8217;s mit Fassung und tut so, als sei er gar nicht beteiligt. Wäre er eine Katze, er würde sich jetzt hinter den Ohren kratzen. Dazu hätte er sogar Zeit: Der Altkanzler springt nicht einfach aus dem Auto, der Altkanzler braucht einen Rollstuhl. Minutenlang umringt die Menge, die sich inzwischen gebildet hat, das Auto und schaut beim Aussteigen zu. Dann ist es so weit, der Altkanzler bewegt sich vorwärts, Diekmann ist jetzt natürlich bei ihm, er redet auf ihn ein, Kohl lächelt zurück, die Menge zückt schweigend ihre Handys, ihre Kameras, kein Applaus, keine „Helmut, Helmut“-Rufe, nicht mal Eier werden geworfen, und dann sind sie auch schon drinnen.</p>
<p><a href="http://www.juratainment.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_4701.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-205" title="buchmesse_kohl" src="http://www.juratainment.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_4701-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Keine Anarchie in Friedewald-Motzfeld</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 18:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Was &#8211; außer &#8220;dem Internet&#8221; &#8211; kein rechtsfreier Raum ist:

Fußball
Schule
ein Reggaefestival
Nachbarschaft
Taubenzucht
Friedewald-Motzfeld
ein Taxi
die Skipiste
das All

(Quelle: Google)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was &#8211; außer &#8220;dem Internet&#8221; &#8211; <a href="http://www.google.de/search?q=%22ist+kein+rechtsfreier+raum%22+-internet&amp;hl=de" target="_blank">kein rechtsfreier Raum</a> ist:</p>
<ul>
<li>Fußball</li>
<li>Schule</li>
<li>ein Reggaefestival</li>
<li>Nachbarschaft</li>
<li>Taubenzucht</li>
<li>Friedewald-Motzfeld</li>
<li>ein Taxi</li>
<li>die Skipiste</li>
<li>das All</li>
</ul>
<p>(Quelle: <a href="http://www.google.de/search?q=%22ist+kein+rechtsfreier+raum%22+-internet&amp;hl=de" target="_blank">Google</a>)</p>
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		<title>Eine Frage der Perspektive</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 07:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[
cnn.com (USA)

faz.net (Deutschland)
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-149" title="cnn" src="http://www.juratainment.com/wp-content/uploads/2010/02/cnn.jpg" alt="" width="327" height="285" /><br />
<a href="http://www.cnn.com/SPECIALS/2010/olympics/?hpt=Sbin" target="_blank">cnn.com</a> (USA)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-150" title="faz" src="http://www.juratainment.com/wp-content/uploads/2010/02/faz.jpg" alt="" width="506" height="222" /><a href="http://event.faz.net/event/olympische-winterspiele/live/?go=medals_1" target="_blank"><br />
faz.net</a> (Deutschland)</p>
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		<title>Axolotl Copy/Paste</title>
		<link>http://www.juratainment.com/axolotl-copypaste/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Helene Hegemann, siebzehn Jahre alt und das amtierende Wunderkind der deutschen LiteraturBohème, hat ihren ersten Roman &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; stellenweise abgeschrieben, von einem Autor, der sich &#8220;Airen&#8221; nennt. Das hat der Blogger Deef Pirmasens entdeckt &#8211; und ausschlagkräftige Belege (Link zeitweise nicht verfügbar) geliefert. Hegemann selber räumt das Abschreiben ein. Sie spricht von einer &#8220;Ablösung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helene Hegemann, siebzehn Jahre alt und das amtierende Wunderkind der <span style="text-decoration: line-through;">deutschen Literatur</span><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,672725,00.html" target="_blank">Bohème</a>, hat ihren ersten Roman &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; stellenweise abgeschrieben, von einem Autor, der sich &#8220;<a href="http://airen.wordpress.com/" target="_blank">Airen</a>&#8221; nennt. Das hat der Blogger Deef Pirmasens entdeckt &#8211; und ausschlagkräftige <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-05022010.html" target="_blank">Belege</a><em> (Link zeitweise nicht verfügbar) </em>geliefert. Hegemann selber räumt das Abschreiben ein. Sie <a href="http://www.buchmarkt.de/content/41393-affairen.htm" target="_blank">spricht</a> von einer &#8220;Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation&#8221; und entschuldigt sich dafür, &#8220;nicht alle&#8221; Urheber der von ihr verwendeten Texte erwähnt zu haben.</p>
<p>Ein Skandal ist das nicht. <span id="more-111"></span>Im Gegenteil: Skandalös hätte ich es gefunden, hätte Hegemann sich tatsächlich selbst in all jene Exzesse gestürzt, die sie ihrer sechzehnjährigen Hauptfigur Mifti andichtet: Drogen, Alkohol, endlos durchwachte Nächte, Räusche bis zur Bewusstlosigkeit, anonymer Sex. Dass sie nicht selbst im &#8220;Berghain&#8221; war, ist geradezu beruhigend. Dennoch bleiben Fragen.</p>
<p>Die Ablösung vom &#8220;Urheberrechtsexzess&#8221;, so Hegemann, sei typisch für dieses Jahrzehnt. Die Musik- und Filmbranche würde das wohl anders ausdrücken, in der Sache aber zustimmen: Die technische Entwicklung hat die feine Linie zwischen erlaubter und verpönter Nachahmung in Bewegung gebracht, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Remix">Remix</a> und das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" target="_blank">Mashup</a> gewinnen an Verbreitung und Akzeptanz. Das Plagiat aber bleibt verpönt. Wer fremde Geistesleistungen als seine eigenen ausgibt, zieht sich Kritik, Häme und Spott zu &#8211; ob <a href="http://blog.beliebte-vornamen.de/2010/01/schlecht-abgeschrieben-mitteldeutsche-zeitung/" target="_blank">Journalist</a>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/pop/Men-at-Work-Plagiat;art971,3021023" target="_blank">Musiker</a> oder Schriftsteller. Vor allem, wenn er damit Geld verdient. Und die Gefahr, erwischt zu werden, wird immer größer. Die Generation Copy/Paste ist zugleich die Generation Strg+F (oder meinetwegen Apfel+F): Alles ist durchsuchbar, ob <a href="http://www.google.com">Texte</a>, <a href="http://www.tineye.com/" target="_blank">Bilder</a> oder <a href="http://www.idmt.fraunhofer.de/de/projekte_themen/query.htm" target="_blank">Töne</a>.</p>
<p>Der Konsens zwischen Urhebern und Adaptierern, wie auch immer er in Zukunft genau aussehen wird, wird also auf Transparenz nicht verzichten können. Hegemann erwähnt &#8220;Airen&#8221; seit der zweiten Auflage in ihrer <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/gw2009/wp-content/uploads/danksagung2auflage.jpg" target="_blank">Danksagung</a> <em> (Link zeitweise nicht verfügbar)</em>, weist aber nicht auf seine Urheberschaft hin. Ich finde, das ist zu wenig.</p>
<p>Über die Sache wird bald Gras gewachsen sein. Neue Enthüllungen sind eher unwahrscheinlich, denn weitere Opfer ihres Adaptionshungers hat Hegemann <a href="http://www.buchmarkt.de/content/41393-affairen.htm" target="_blank">bereits selbst genannt</a>: &#8220;Maurice Blanchot, Kathy Acker, Pascal Laugier, Jonas Weber Herrera und alle meine Freunde&#8221; . Vielleicht weichen die überhitzten Hymnen nun rationaleren Betrachtungen; der gerade erst siebzehnjährigen Autorin dürfte das eher nützen als schaden. Die Quelle ihrer Inspiration, der Autor namens Airen, wird ebenfalls nicht allzu unglücklich sein. Er hat geholfen, ein Wunderkind zu zeugen, und das Wunderkind nennt ihn öffentlich einen &#8220;großartigen Schriftsteller&#8221;.</p>
<p>Ach ja, und wie ist das Buch? Ich habe mich beim Lesen oft gelangweilt, aber das liegt am Genre, nicht am Stil. Der Autorin traue ich noch einiges zu. Kostprobe gefällig? Hier ein schönes Mashup aus Wikipedia-Prosa und Körperausscheidungs-Literatur:</p>
<blockquote><p>&#8220;Unter der Dusche prasseln mir in Zeitlupe Tropfen entgegen, die durch den Einfluss der Oberflächenspannung bestrebt sind eine Kugelform zu erlangen.</p>
<p>Entgegen der allgemeinen Annahme hat ein Wassertropfen zu keinem Zeitpunkt eine Tropfenform, diese zweidimensionale Scheiße, die auf der einen Seite rund ist und auf der anderen spitz zuläuft. Um mich abzutrocknen zerre ich ein türkisfarbenes Laken aus der Schmutzwäsche, das die letzten beiden Monate gemeinsam mit zwei vollgekotzten Kleidungsstücken in einem großen Behälter verbracht hat. Ist das die Kotze eines Wildfremden, der mich in einer stark frequentierten Unisextoilette überrascht hat? Ist das meine Kotze? Bringt mich das mir jetzt irgendwie näher? Ich fange offenbar echt an, die wichtigsten Details zu vergessen.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Rasende Reporter</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[In drei kurzen Absätzen vier Fehler &#8211; oder zumindest Ungenauigkeiten &#8211; leistet sich SPIEGELOnline:
Hamburg &#8211; Ein Autofahrer muss in der Schweiz die Rekordsumme von 299.000 Schweizer Franken zahlen&#8230;
Er muss zunächst nur 149.500 Franken zahlen, denn es wurde eine teilbedingte Strafe verhängt (Art. 43 StGB-CH): Nur wenn er innerhalb von zwei Jahren rückfällig wird, ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In drei kurzen Absätzen vier Fehler &#8211; oder zumindest Ungenauigkeiten &#8211; leistet sich <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670789,00.html" target="_blank">SPIEGELOnline</a>:</p>
<blockquote><p>Hamburg &#8211; Ein Autofahrer muss in der Schweiz die Rekordsumme von 299.000 Schweizer Franken zahlen&#8230;</p></blockquote>
<p>Er muss zunächst nur 149.500 Franken zahlen, denn es wurde eine teilbedingte Strafe verhängt (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a43.html" target="_blank">Art. 43 StGB-CH</a>): Nur wenn er innerhalb von zwei Jahren rückfällig wird, ist die gleiche Summe noch einmal fällig. Das jedenfalls berichten <a href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/299000FrankenBusse-Die-Ausrede-des-FerrariRasers/story/23545238" target="_blank">verschiedene</a> <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/st-galler-ferrari-raser-ich-bin-diplomat-137378" target="_blank">Schweizer</a> <a href="http://www.suedostschweiz.ch/newsticker/index.cfm?id=29496" target="_blank">Medien</a>, z.T. unter Berufung auf eine <a href="http://www.tagblatt.ch/aktuell/stgallen/stgallen/Raser-Kantonsgericht-verdoppelt-Strafe;art536,1445333" target="_blank">Gerichtssprecherin</a>.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<blockquote><p>&#8230;weil er in seinem Ferrari Testarossa mit rund 137 Stundenkilometern durch ein Dorf gerast ist. Erlaubt war dort eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.</p></blockquote>
<p>&#8220;Durch ein Dorf&#8221; ist er mit <a href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/299000FrankenBusse-Die-Ausrede-des-FerrariRasers/story/23545238" target="_blank">100</a> gefahren, die 137 km/h erreichte er außerorts. Dort gab es tatsächlich ein Tempolimit von 80 km/h.</p>
<blockquote><p>In der Schweiz wird das Bußgeld anhand des Vermögens des Verkehrssünders berechnet.</p></blockquote>
<p>Der Täter muss kein Bußgeld zahlen, sondern eine Geldstrafe. Diese wird &#8211; wie auch in Deutschland, <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__40.html" target="_blank">§ 40 StGB</a> &#8211; in Tagessätzen berechnet, die von den wirtschaftlichen Verhältnissen &#8211; nicht nur vom Vermögen &#8211; des Täters abhängen (vgl. <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a34.html" target="_blank">Art. 34 StGB-CH</a>). Bei Bußgeldern wiederum (schweizerisch: Geldbussen) gibt es keine Tagessätze, allerdings sollen auch sie sich &#8211; u.a. &#8211; &#8220;nach den Verhältnissen des Täters&#8221; richten (<a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a106.html" target="_blank">Art. 110 Abs. 3 StGB-CH</a>).</p>
<blockquote><p>Das zuständige Gericht in St. Gallen gab an, dass der Mann umgerechnet rund 15.709.315 Euro auf seinem Konto hat.</p></blockquote>
<p>&#8220;Auf seinem Konto&#8221; hat er diese Summe nicht, sie bezeichnet sein Gesamtvermögen. Dieses beläuft sich &#8211; schätzte das Gericht, sagt die &#8220;<a href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/299000FrankenBusse-Die-Ausrede-des-FerrariRasers/story/23545238" target="_blank">Basler Zeitung</a>&#8221; &#8211; auf 23,3 Millionen Franken, verteilt u.a. auf mehrere Immobilien und fünf &#8220;Luxusautos&#8221;. Noch eine Korinthe obendrauf: Die Zahl &#8220;15.709.315&#8243; ist alles andere als &#8220;rund&#8221;.</p>
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