Juratainment | Punkt, Punkt, Paragraf

So wird heute gewählt

CDU: 37 %
SPD: 31,5 %
Grüne: 13,5 %
FDP: 8 %
LINKE: 5,1 %
Piraten: 3 %

Quelle: Mein Bauchgefühl

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Heimliche Zwillinge

Das Wappen Johannes Pauls I. und Homer Simpson

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Eine Frage der Perspektive


cnn.com (USA)


faz.net
(Deutschland)

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Axolotl Copy/Paste

Helene Hegemann, siebzehn Jahre alt und das amtierende Wunderkind der deutschen LiteraturBohème, hat ihren ersten Roman “Axolotl Roadkill” stellenweise abgeschrieben, von einem Autor, der sich “Airen” nennt. Das hat der Blogger Deef Pirmasens entdeckt – und ausschlagkräftige Belege (Link zeitweise nicht verfügbar) geliefert. Hegemann selber räumt das Abschreiben ein. Sie spricht von einer “Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation” und entschuldigt sich dafür, “nicht alle” Urheber der von ihr verwendeten Texte erwähnt zu haben.

Ein Skandal ist das nicht. Weiterlesen ›

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Wege aus der Krise

Schweizer Banker haben einen neuen Weg gefunden, um mit der Finanzkrise umzugehen. Boni – das war gestern. Heute verkauft man die Kundendatei des Arbeitgebers an fremde Mächte. Zum Beispiel an den deutschen Staat. Kaum hat Nordrhein-Westfalen beschlossen, die Daten von 1.500 möglicherweise dubiosen Bankkunden zu kaufen, legt ein weiterer Informant nach: 2.000 Datensätze bietet er der Finanzverwaltung Baden-Württemberg an. Man rechnet mit weiteren Angeboten. Einigen Regierungsbeamten versaut das nun das Wochenende: Auf zum Crash-Kurs “Konspiratives Verhalten”! Außerdem werden sie prüfen müssen, ob sie die Daten überhaupt kaufen dürfen. Dürfen sie? Das nordrhein-westfälische Finanzministerium sagt “ja”. Ich ebenfalls – bei Telemedicus.

Auch die Informanten grübeln nun: Was tun mit all dem Geld? Versteuern geht ja nicht, das kriegt der Staatsanwalt mit. Besser also, man legt es heimlich irgendwo an. Was soll dabei schon schiefgehen?

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Die F.A.S. hat zuviel um die Ohren

Wie kommt man als Konsument zu neuer Musik?

In meiner Teenagerzeit, sie fand in den frühen 90er Jahren an den Rändern Mönchengladbachs statt, funktionierte das so: Ich setzte mich in den Bus, fuhr 20 Minuten in die Stadt, durchkramte die CD-Regale der Händler, fand mit etwas Glück das Gesuchte und fuhr wieder nach Hause. Für ein neues Album war ich im Schnitt 60 Minuten unterwegs, auf manche Bestellungen wartete ich acht Wochen. Noch schwerer war es, neue Musik überhaupt erst zu entdecken. Ich war angewiesen auf Empfehlungen von Freunden, auf Rezensionen in “ME Sounds” und “Spex”, auf das, was das Musikfernsehen so brachte und auf die Indie-Diskotheken, die “BaCa” hießen oder “Rock Babylon”. Rough Trade verkaufte die Samplerreihe “Music for the 90s”, 79 Minuten Musik für fabelhafte 12 Mark 99: Ein Füllhorn, das mir etliche Lieblingsbands bescherte.

Und heute?  Weiterlesen ›

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Rasende Reporter

In drei kurzen Absätzen vier Fehler – oder zumindest Ungenauigkeiten – leistet sich SPIEGELOnline:

Hamburg – Ein Autofahrer muss in der Schweiz die Rekordsumme von 299.000 Schweizer Franken zahlen…

Er muss zunächst nur 149.500 Franken zahlen, denn es wurde eine teilbedingte Strafe verhängt (Art. 43 StGB-CH): Nur wenn er innerhalb von zwei Jahren rückfällig wird, ist die gleiche Summe noch einmal fällig. Das jedenfalls berichten verschiedene Schweizer Medien, z.T. unter Berufung auf eine Gerichtssprecherin.

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Steinbach gegen Westerwelle: Wer bestimmt den Stiftungsrat?

Hin und her geht es schon seit einiger Zeit bei der Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung”. Vor allem mit der Versöhnung will es nicht recht klappen. Der Bund der Vertriebenen e.V. (BdV) möchte seine Präsidentin, Erika Steinbach, gerne in den Stiftungsrat entsenden, der neue Außenminister Westerwelle ist – wie sein Amtsvorgängerdagegen, die Kanzlerin hält sich bedeckt. Grund ist die Unbeliebtheit Steinbachs in Polen, die man z.B. an diesem Zeitungstitel ablesen kann.

Bis auf Weiteres ist der Sitz im Stiftungsrat – als einziger – unbesetzt. Nun hat Frau Steinbach erklärt, sie würde eventuell auf den Sitz verzichten, wenn die Regierung Zugeständnisse macht: Mehr Sitze für den BdV als bislang drei; keine Einflussnahme der Bundesregierung auf die Sitzvergabe in Zukunft; Herauslösung der Stiftung aus der Trägerschaft des Deutschen Historischen Museums; mehr Ausstellungsfläche; Übertragung von Archivbeständen auf die Stiftung. Ob das klappt? Mal sehen.

Die Öffentlichkeit geht in der Diskussion größtenteils davon aus, dass dem Bund ein “Vetorecht” bei der Bestellung des Stiftungsrates zusteht. Zu Recht?

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