Juratainment | Punkt, Punkt, Paragraf

Neues Asterix-Team

SPIEGEL Online meldet, dass Albert Uderzo sich zurückzieht und ein neues Team neue Asterix-Folgen zeichnen wird. Seit ich das gelesen habe, schwanke ich zwischen Hoffnung und Bange.

Eine meiner Lieblings-Simpsons-Folgen ist Die wilden 90′er aus dem Jahr 2008. Mit dieser Folge verschob man Homers Jugend um zwanzig Jahre nach vorne, aus den 70ern in die 90er. Statt der bekannten Provinzstoffel-Jugend unter Hippies dichtete man Homer nun eine respektable Grunge-Rock-Karriere an. Auf Widersprüche zu den früheren Folgen nahm man dabei keine Rücksicht, insbesondere nicht auf Homerpalooza. Zum Glück! Damit zog man die seit 20 Jahren alterslosen Simpsons beherzt in die Gegenwart.

Und nun zu Asterix. Wenn ich mir als altgedienter Fan etwas wünschen darf, liebe Uderzo-Nachfolger, dann das: Probiert was Neues aus! Es muss nicht gleich perfekt werden, keiner erwartet von euch ein zweites “Asterix bei den Briten”. Es genügt, wenn ihr den Unfug der letzten 20 Jahre vergessen macht. Blickt nach vorn, entwickelt die Figuren weiter! Stellt das Gallische Dorf auf den Kopf, experimentiert mit anderen Zeichenstilen, streicht mindestens Miraculix und Troubadix und bitte, bitte, verjagt jeden vom Tisch, der die verhängnisvolle Frage stellt: “Wohin können wir die beiden denn diesmal schicken?”

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